Schwarz- Gelb und Umweltschutz
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
die Koalitionsverhandlungen sind bereits im vollen Gange und ich stelle mir die Frage, was schwarz- gelb zum Thema Umweltschutz zu bieten hat.
Wir leben unzweifelhaft in Zeiten des Klimawandels. Die Artenvielfalt und das Ökosystem drohen zu kollabieren und daher stellt sich immer wieder die Frage: Wie können wir diese Entwicklung stoppen?
Es ist doch ganz klar. Wir Menschen möchten eine gute Luft zum Atmen und eine saubere Umwelt. Außerdem möchten wir weiterhin den vielfältigsten Tierarten bei ihrem Leben zusehen.
Doch dafür gibt es viel zu tun. Wir müssen den CO2- Ausstoß drosseln, Energiesparen und so weiter.
Aber unzweifelhaft ist auch, dass wir in Zeiten leben, in denen immer mehr Energie verbraucht wird. Sei es für den Computerbetrieb, für Beleuchtung und ähnlichem. Deshalb müssen die Energieversorger dem steigendem Verbrauch gerecht werden, mit dem Bau neuer Kohle- und Atomkraftwerke.
Nun zu schwarz-gelb. Diese Koalition unterstütz, natürlich zum Wohle des Verbrauchers, das Erweitern des Versorgungssystems. Aber wo bleibt hier die eigentlich wichtigere Aktion? Der Umweltschutz?
Was nützt es uns Menschen, wenn wir jede Menge günstigen Strom bekommen, aber gleichzeitig dafür sorgen, dass die nächsten Generationen eine Erde auffinden, in der es eigentlich nicht mehr gut zu leben ist, weil man keine frische Luft mehr zum Atmen hat, keine naturbelassenen, artenvielfältigen Schutzgebiete, Krankheiten sich ausbreiten?
Eigentlich nichts. Deshalb muss der Mensch und auch schwarz-gelb abwägen, ob dieses Denken noch zeitgemäß und verantwortbar ist oder ob man doch lieber für die Erhaltung unserer Umwelt arbeitet.
Wahrscheinlich muss hier ersteinmal ein guter Kompromiss her. Viel Zeit bleibt allerdings nicht, denn der Klimawandel hält an!



