Liebe Leser,
die Medien spucken sie nur so heraus: Die Meldungen zur EURO-Krise. Der Weg zur Rettung soll in den Augen der meisten Experten im Schuldenschnitt Griechenlands liegen, der die griechische Wirtschaft und Gesellschaft vor dem totalen Zusammenbruch und vor der Depression schützen soll. Griechenland versprach zahlreiche Reformen und Sparmaßnahmen, die bis zum heutigen Tag jedoch nur unzureichend umgesetzt wurden. Liegt es an der südeuropäischen Mentalität oder einfach an der politischen Versagensangst gegenüber der Bürger? Die Antwort zu finden ist hierbei nicht einfach. Rein faktisch gesehen sollten sich Politik und Wirtschaft, aber auch die Gesellschaft, dringend auf den Weg machen, endlich einzusehen und zu akzeptieren, dass es keine passende Hilfe ist, immer und immer wieder aus Verzweiflung Rettungsmilliarden zu senden. Griechenland sollte jetzt und unmittelbar den Weg aus der EURO-Zone finden, nur so ist ein Neuanfang auf wirtschaftlicher Ebene möglich. Teuer wird die griechische Krise so oder so für die restlichen Staaten, allerdings muss irgendwann die Notbremse gezogen werden, um die Wirtschafts- und Finanzkraft anderer Staaten wenigstens zu sichern. Schließlich liegt noch ein langer Krisenweg vor uns. Wir müssen nur nach Italien, als Beispiel genannt, schauen.
(ms)
geschrieben am 29. Januar 2012 um 19:15 Uhr von Michael Schüler
gespeichert unter Gesellschaftliches, Politik und Wirtschaft |